Am Sonntag, den 28. April, findet im Museum DKM ein Gespräch zwischen der Kunsthistorikerin Anne-Marie Bonnet und der Künstlerin Dorothee von Windheim über ihre Rauminstallation Sebastian – Chronik einer Arbeit statt. Beide befassen sich seit 40 Jahren mit der Kunst, von Windheim aus einer produzierenden und Bonnet aus der rezipierenden Perspektive. Seit Langem tauschen beide sich über Ihre Erfahrungen und die gemeinsamen Vorlieben aus, dennoch bleibt offen, welche neuen Erkenntnisse den neugierigen Besucher erwarten.

 

Seit der Eröffnung des Museum DKM vor zehn Jahren ist Dorothee von Windheim mit einem Raum, der Ihre Arbeit für Hanau dokumentiert, in der Dauerausstellung vertreten. Bis zum Sommer diesen Jahres ist in diesem Raum eine Vitrinenarbeit zu sehen, deren Titel durch die Legende vom Hl. Sebastian inspiriert wurde. Die in Köln lebende Künstlerin referiert in Ihrem Werk häufig auf Reliquien und Heiligendarstellungen, um Fragen von Bild, Abbild und Abnahme zu thematisieren. Oft dokumentiert sie dabei den Entstehungsprozess. Mit der “Chronik” der Arbeit zum Hl. Sebastian stellt sie einen Entstehungszusammenhang dar, der sich über eine Spanne von 44 Jahren – fast der gesamte Zeitraum ihres künstlerischen Schaffens – erstreckt und Ihre vielfältigen Arbeitsweisen und -techniken darstellt.

 

Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet leitet den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. Sie hat die Forschungsgruppe FLOORPLAN, ein Netzwerk aus DoktorandInnen und PostdoktorandInnen, initiiert, das sich unter ihrer Supervision in einem eigenen Blog und Projekten museologischen Fragestellungen widmet.

 

Wir bitten um Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

 

Die Teilnahme ist in Verbindung mit einer Eintrittskarte kostenfrei.

Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR

Ausstellungsansicht Museum DKM: Sebastian – Chronik einer Arbeit. Dorothee von Windheim Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf
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